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2021 Naturheilpraxis Cornelia Dinger
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Darmflorauntersuchung mit anschließender Darmsanierung Mit dem Institut für Mikroökologie habe ich für Stuhlanalysen einen fundierten, spezialisierten Partner für Schleimhaut und Microbiota, mit einer 65 jährigen Erfahrung. Die Gesundheit unseres Darmes beeinflusst unser ganzes Körpersystem. Ca. 80% unseres Immunsystems sitzt im Darm. Jede Menge Antikörper, Immunzellen und körpereigene Antibiotika schützen uns bei guter Gesundheit des Darms. Jede Nahrungsaufnahme, jedes Getränk, jedes Medikament welches wir zu uns nehmen, geht seinen Weg durch Magen und Darm. So beeinflusst dies alles unsere Darmflora. Die bakterielle Gemeinschaft des Darmes wird dadurch oft ungünstig verändert. Ist dies geschehen, kommt es zu entzündlichen Veränderungen der Darmschleimhaut. So kann diese ihre Aufgabe, den Körper mit Nährstoffen zu versorgen, nicht mehr erfüllen. Ist die Schleimhaut entzündlich, entsteht ein sog. Leaky-gut Syndrom, eine löchrige Schleimhaut. So kommen nun ungehindert Schadstoffe, Toxine und Krankheitserreger, welche normalerweise ausgeschieden werden, in den Körper. Dies ist für den Körper eine enorme Belastung, da auch gleichzeitig nicht mehr genügende Nährstoffe aufgenommen werden können. Wann sollte eine Darmsanierung stattfinden? Eine Darmsanierung ist fast immer sinnvoll. Durch unsere Ernährung, Umweltgifte, Toxine und durch Medikamenteneinnahme (allen voran Antibiotika) tut es jedem Darm mal gut, sich erholen zu dürfen. Bei Beschwerden wie: Durchfall Verstopfung Blähungen Reizdarm-Allergien (80% des Immunsystems sitzen im Darm) Heuschnupfen Ständig wiederkehrende Infekte, Erkältungen, Bronchitis und Nasennebenhöhleninfektionen Ständig wiederkehrende Harnwegsinfektionen Hautproblemen Chronischen Erkrankungen wie Rheuma, Arthritis Stoffwechselerkrankungen (wie Diabetes mellitus, Metabolischem Syndrom, Adipositas) Autoimmunerkrankungen (Folge der Immunschwäche) Morbus crohn-Colitis ulzerosa Zu einer guten Darmsanierung sollten auch immer Magen, Leber, Galle und die Bauchspeicheldrüse mitbetrachtet werden. Sie alle sind mit ihren Verdauungssäften für den Darm wichtig. Selbstverständlich spielt auch unsere Ernährung eine große Rolle. Wissenswertes Histaminintoleranz Weniger bekannt ist die Histaminintoleranz. Histamin ist ein wichtiger Botenstoff, der im Körper für allergieähnliche Symptome zuständig ist. Der Körper bildet es selbst, wir nehmen es aber auch mit der Nahrung auf. Es staut sich im Körper an und verursacht so heftige Bauchbeschwerden. Zucker-Unverträglichkeit Bei einer Zucker- bzw. Kohlehydratintoleranz kann der Darm die Zuckermoleküle nicht resorbieren. Der Zucker gelangt nun in den Dickdarm. Er setzt sie dort zu Kohlenstoffdioxid, Wasserstoff und kurzkettigen Fettsäuren um. Blähungen, osmotische Diarrhö und Bauchschmerzen sind die Folge. Längerfristig kommt es zu Störungen der gesunden Mikroflora des Darmes. Laktoseintoleranz Der Körper kann den Milchzucker nicht verwerten. Es fehlt dem Körper das Enzym Laktase. Deshalb kann der Dünndarm die Laktose nicht aufspalten. Es kommt eventuell zu Bauchschmerzen und Durchfällen. Sie zählt zu den häufigsten Intoleranzen. Milcheiweißallergie- Milcheiweißunverträglichkeit Besteht eine echte Allergie macht sich diese schnell nach Konsum von Milch bemerkbar. Es zeigen sich Magen-Darmbeschwerden wie Übelkeit, Blähungen, Bauchschmerzen. Auch Durchfall, Erbrechen und Verstopfung können auftreten. Die Allergene der Kuhmilch sind die Molkeneiweiße sowie die Caseine. Besteht indes eine Unverträglichkeit der Milcheiweiße oder des Caseins, treten häufig keine oder wenige Beschwerden auf. Auf Dauer schädigt es aber das Mikrobiom. Leider wird dies lange nicht bemerkt und schädigt so ungehindert die Darmflora. Zöliakie –Weizensensitivität Die Zöliakie ist eine Allergie gegen die Bestandteile des Glutens. In diesem Fall entsteht eine Autoimmunreaktion, die sich gegen die Gewebeschicht um die glatte Muskulatur des Darmes richtet. Im Endbild atrophieren die Darmzotten (Die Darmzotten sind nun nicht mehr in der Lage Nährstoffe zu resorbieren). In diesem Fall muss auf Gluten komplett verzichtet werden. Hauptauslöser ist der Bestandteil Gliadin im Gluten des Weizens. Es muss dann auch auf weitere glutenhaltige Lebensmittel wie Dinkel, Roggen, Urkorn, Emmer, glutenhaltige Teigwaren, Brote, Gebäck und Kuchen verzichtet werden. Bei einer Weizensensitivität reagiert der Körper auch auf das Gluten, aber auch auf die Lektine im Weizen. Die Lektine sitzen unter der Schale des Korns. Sie werden von der Pflanze eingebaut um sie vor Insektenfraß und Parasiten zu schützen. Die Lektine können sich an die Schleimhaut und Immunzellen des Darmes binden und lösen so Entzündungen aus, welche zu einem Leaky-gut Syndrom führen. Sie sind vor allem in Vollkornprodukten enthalten.

Darmflora

„Der Darm ist der

Sitz der Gesundheit“

(Hippokrates)